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Kommentare

  • AMD Crimson 16.6.1

    Radeon Software Crimson Edition 16.6.1 Highlights

    • Support for:
      • Mirror's Edge Catalyst™
      • Paragon™
    • New AMD Crossfire profile available for:
      • Dark Souls III™

    Fixed Issues

      • Display flickering or corruption may be experienced when playing videos in a web browser.
      • DiRT Rally™ may experience poor performance on some tracks with rainy/night scenes.
      • The HDMI® display scaling options in Radeon Settings may be missing when the display is set to an interlaced resolution.
      • The AMD Crossfire™ technology mode options in Radeon Settings may not take effect on Origin or Uplay applications.
      • Fallout™ 4 may experience flickering in AMD Crossfire™ technology mode for some game textures.
      • Flickering on Oculus Rift™ headsets may be experienced when multiple displays are connected with differing resolutions.
      • Radeon Settings additional settings page may fail to open after performing a Windows Update and then installing the latest Radeon Software Crimson Edition.

    Known Issues

      • A few game titles may fail to launch or crash if the AMD Gaming Evolved overlay is enabled. A temporary workaround is to disable the AMD Gaming Evolved "In Game Overlay".
      • Battlefield™ 4 may experience crashes when using Mantle. As a work around users are suggested to switch to DirectX®11.
      • Doom™ some game levels may experience shimmering textures.
      • The Division™ may hang when using Quad AMD Crossfire™ technology. As a workaround users are recommended to disable AMD Crossfire™ technology mode.
      • Radeon Settings gaming profile options for Uplay applications may not take effect.
      • Forza Motorsport 6: Apex™ may exhibit brightness flickering when using AMD FreeSync™ technology.
      • Frame Rate Target Control gaming profiles may fail to enable for some games.
      • On some AMD XConnect™ technology external GPU enclosures, a TDR may be observed when the dGPU is set to primary display and the laptop display is set to extended display with video playback.
  • bearbeitet Juni 2016
    Polaris wirft seine Schatten voraus, während nVidia sich über hohe Preise, tolle Margen und üppige Gewinne freut, befindet sich das aktuelle AMD-Portfolio zunehmen im freien Fall, zumindest der Teil der von "Polaris aka 480X" ab Ende Juni abgelöst werden soll.

    240,-€ für eine R9 390 mit 8GB sind jedenfalls recht aggressiv.

    Wenn man bedenkt das eine kommende 480X allerdings 2.6x effizienter zur Werke geht, einen aktuelleren Hardware-Video-De- und Encoder an Board hat, eine modernere Schnittstellenausstattung bietet und vermutlich sogar ein klein wenig schneller sein dürfte für um 299,-€...dann ist das olle Ding gar nicht sooo sexy.
  • Bleibt abzuwarten wie die 480X in den Tests so abschneidet. Erst dann kann man das so richtig vergleichen. Eine R390 reicht für die meisten Sachen heute durchaus aus in FHD. Das Angebot ist schon ganz Sexy :smile: 
  • bearbeitet Juni 2016

    Alle 980Ti um 120,-€ im Preis gesenkt. Also wenn ich mich heute entscheiden müssten zwischen einer 980Ti für 485,-€ oder 1080 für 739,-€...dann würde es wohl die 980Ti.


  • Schick deine doch zurück :open_mouth: 
  • Um 1500 Uhr kommen die Reviews, die Karte wird völlig überraschend da liegen wo ich und alle Leaks sie hingeschrieben haben (um R9 390/GTX 970-Leistungsniveau, effizienter) und Mindfactory hat schon zwei (Paletten) am Lager:





    Im Gegensatz zur schnelleren (und mondpreisigen) GTX 1070/1080 von nVidia handelt es sich hierbei also nicht um einen Paperlaunch.

    Auch wenn nVidia den RX480-Launch mit Gerüchten zur GTX 1060 (Paperlaunch? am 7. Juli mit 3/6 GB VRAM, schon verloren) natürlich wieder torpedieren muss. Bei Preisen um 300,-€ für weniger VRAM bekomme ich jedenfalls keine feuchten Hände.

    Mal sehen wie brauchbar die Referenzkühlung der RX 480 wird. Custom-Modelle sollen später folgen.
  • bearbeitet Juni 2016
    Tatatataa....41% schneller als der Vorgänger 380X, Gleichstand mit der R9 390 in FullHD. Eine Auflösung höher (2560x1440) ist sie dann 4% langsamer.

    256,-€ EVK für die 8 GB-Variante. 

    Auch immer interessant: Steinalter 2500k Sandy-Bridge (nicht übertaktet!) gegen topaktuellen Skylake@4.5 GHz. Man sollte nur im Hinterkopf haben das man 2500k in der Regel auch gern bei 4.5 GHz betreibt, dann dürften sich die Unterschiede nahezu komplett egalisieren, spätestens wenn man mit richtigen Auflösungen eh im GPU-Limit hängt.

    Die Tester finden 43 Dezibel für einen Referenzkühler unter Last gut, ich find's beschissen. Man liegt damit allerdings gleichauf mit den hochwertigen Gurkenkühlern der 1070/1080 Referenz. Verschiebt man das Power-Target kann man epische 58,5 dB aus dem AMD-Kühler pressen. Mal wieder einsame Spitze!

    Bei der Energieeffizienz hat AMD einen "Treiberfehler" der die Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb suboptimal aussehen lässt (18 Watt statt 11 Watt). Unter Volllast ist sie 139 Watt genügsamer als eine gleich schnelle R9 390. Für sich genommen prima, gegen nVidia leider nein. Die GTX 1070 braucht nochmal 9 Watt weniger, ist dabei aber 50% schneller.

    Immerhin, mit Crossfire und 2x RX480 für 512,-€ kann eine einzelne GTX 1080 Referenzkarte für 769,-€ durchaus in Schach gehalten werden. Zukünftige Treiber-Updates sollen dies noch verbessern. Was am Ende bleibt sind die üblichen Multi-GPU-Probleme (teils von Spiele nicht unterstützt, Hitze, Lärm und Mikroruckler) und eine weiterhin beschissene Energiebilanz im Vergleich zu nVidia.  Wenn das alles nicht wäre, könnte man freilich sagen für die dann immer noch gesparten 250,-€ kann man das Gespann schon ein paar Jahre betreiben. Doch das bleibt Schönfärberei.

    Die RX480 ist eine schöne Preis-/Leistungskarte, gemessen am eigenen Vorgänger ist der Fortschritt riesig, gemessen am Wettbewerber zu wenig. AMD ist jetzt auf "Maxwell-Niveau" angekommen, wo nVidia mit "Pascal" die Latte schon wieder höher gelegt hat. Klaren Verstandes kann eine GTX 970 ohnehin niemals empfohlen worden sein, so das nVidia in dem Segment derzeit schlichtweg gar kein Produkt hat was die Kunden bekanntlich vom Kauf der 970 nie abgehalten hat.

    Angesichts der mäßigen Referenzkühlung würde ich jedoch auch bei einer RX480 auf Partnerkarten warten, Preise bis 300,-€ wären da wohl realistisch. Gepaart mit höheren Taktraten ist dann akustisch erträgliches mit dem Leistungsniveau einer R9 390X/GTX 980 erwartbar. Die Async Compute-Stärke hat die RX 480 nicht verlernt, die Tesselation-Leistung wurde deutlich gesteigert.

    RX 480-Review bei Computerbase
    RX 480-Review bei PC Games Hardware


  • Die RX 480 zieht "in wenigen Ausnahmefällen" (bei allen Testern die über Ausrüstung zur entsprechenden Messung Verfügung?) mehr als die erlaubten 75 Watt aus dem PCI-Express-Slot des Mainboards, es können auch schon mal 80-90 Watt sein, THG misst sogar Spitzen bis zu 150 Watt. Auf Dauer nicht unbedingt gesund für das Mainboard.

    Ich würde jetzt mal spöttisch Fragen ob das jemals jemand bei anderen GPUs zuvor auch gemessen hat und ob es da wirklich anders aussieht.
  • bearbeitet Juni 2016
    Gesagt, getan: Da sagt jemand folgendes was erstmal durchaus logisch wirkt:
    Es gibt ATX-Mainboards mit vier PCIe PEGs, wenn man vier Grafikkarten installiert dann laufen über die gleichen Kupfer-Leitungen keine 75W und keine 85W, sondern etwa 300W. Die Mainboards halten das locker aus und kein (namhafter) Mainboardhersteller baut auf Kante.

    Denn nVidia kann das - wie so oft - sogar besser, da hat es nur scheinbar keinen interessiert:



    Zum Vergleich:



    Riesenskandal! Aber bitte nur bei AMD!

    Unterm Strich ist es offenbar komplett Wurst, denn es ist nicht überliefert das jemals eine Asus 960 Strix ein Board gegrillt hätte oder zurück gerufen worden wäre. Denn wie wir alle wissen ist Asus direkt nach nVidia der geilste Hersteller der Welt, wenn man im RMA-Fall mal 4-6 Wochen auf sein Gerät verzichten kann.

  • bearbeitet Juli 2016
    Nochmal zum PCIe-Leistungsaufnahme-Skandal: Die Spezifikation bezieht sich auf eine "durchschnittliche Leistungsaufnahme von 75 Watt", es handelt sich also nicht um eine Deckelung der maximalen Leistungsaufnahme.

    So bewegen sich die nVidia-Karten völlig innerhalb der Spezifikation, auch etwa die 750Ti.



    Somit ist der wesentliche Punkt bei der RX 480-Debatte der, dass diese Karte durchschnittlich 80 Watt aus dem Slot zieht, was eindeutig ein Verstoß gegen die Spezifikation ist. Und zwar um rund 7% in einem praktischen Anwendungsfall (Spiel) und mit 88 Watt (16%) im Furmark.

    Heise nennt diese Design "gefährlich". THG sieht von jeglichen Übertaktungsexperimenten mit diesem Design ab weil man seine Testplattform nicht riskieren wolle.

    Abhilfe dürften Custom-Designs schaffen die mit 2x6-Pin oder einmal 1x8-Pin ausgestattet sind, da die Mehrleistung dann nicht aus dem PCIe-Slot gezogen werden muss. Zudem ist das Platinenlayout üppig dafür ausgelegt (600 Ampere gegenüber 250 Ampere auf einer GTX 1080). So ist leider nicht nur der Kühler sehr graupig, die gesamte Karte ist im Referenzdesign nicht zu empfehlen.

    Mal wieder ein reichlich suboptimaler Launch für AMD...
  • AMD hat angekündigt (vermutlich, wer traut schon einem IMGUR-Bildchen) das sie das Problem mit einem Treiber-Update fixen können. Neues dazu (noch nicht den Treiber), soll es am Dienstag den 5. Juli geben.
  • Und hier ist der AMD Crimson 16.7.1 der die Leistungsaufnahme vom PCIe-Express Richtung 6-Pin-Anschluss schiebt. Damit ist der "Skandal" gefixt.

    Radeon Software Crimson Edition 16.7.1 Highlights

      • The Radeon™ RX 480’s power distribution has been improved for AMD reference boards, lowering the current drawn from the PCIe bus.
      • A new “compatibility mode” UI toggle has been made available in the Global Settings menu of Radeon Settings. This option is designed to reduce total power with minimal performance impact if end users experience any further issues.  This toggle is “off” by default.
      • Performance improvements for the Polaris architecture that yield performance uplifts in popular game titles of up to 3% [1]. These optimizations are designed to improve the performance of the Radeon™ RX 480, and should substantially offset the performance impact for users who choose to activate the "compatibility" toggle.

    Fixed Issues

      • Radeon™ RX 480 limited PCI-E Bandwidth (PCI-E bandwidth is now at the correct speed on the Radeon™ RX 480) with Radeon Software Crimson Edition 16.7.1.
      • Minor stuttering no longer occurs in Grand Theft Auto V on Radeon™ RX 480 with Radeon Software Crimson Edition 16.7.1.
      • Video corruption will not be observed in DOOM with resolutions above 1920x1080 with Radeon Software Crimson Edition 16.7.1.
      • Hitman™ graphical corruption no longer occurs when the game is set to use DirectX®12 API and using zoom with weapons with Radeon Software Crimson Edition 16.7.1.
      • Display will not exhibit minor flicker on Radeon™ RX 480 when Freesync is enabled on a games launch or exit with Radeon Software Crimson Edition 16.7.1.

    Known Issues

      • A few game titles may fail to launch or crash if the AMD Gaming Evolved overlay is enabled. A temporary workaround is to disable the AMD Gaming Evolved "In Game Overlay".
      • Radeon™ Pro Duo may experience a black screen in Total War™: Warhammer with the games API set to DirectX®12 and V-Sync enabled.
      • DiRT™ Rally may experience flickering terrain in some races when the advanced blending option is enabled in the games settings page.
      • Some Overdrive settings may not appear in Radeon Settings for Radeon™ Fury X when in AMD Crossfire mode.
      • Dota™2 may crash when using the Vulkan™ API and the user changes resolutions or quality settings.
      • Battlefield™ 4 may experience crashes when using Mantle. As a work around users are suggested to switch to DirectX®11.
      • Need for Speed™ may experience flickering on some light sources in AMD Crossfire mode.
      • Frame Rate Target Control gaming profiles may fail to enable for some games.
      • Radeon Wattman may retain settings of an overclock after it has failed. If you have failed an overclock with a system hang or reboot make sure to use the "Reset" option in the Radeon WattMan settings page when the system has rebooted.
      • Low frame rate or stutter may be experienced Wolfenstein®: The Old Blood™ on Radeon™ RX 480.
      • Assassin's Creed® Syndicate may experience a game crash or hang when in game settings are set to high or greater.
      • Disabling AMD Crossfire mode on Radeon™ RX 480 may disable the device in Windows® Device Manager. A workaround is to reboot the system to re-enable the device.
  • bearbeitet Juli 2016


    Tolles Interview. Er erklärt sehr offen das AMD im GPU-Segment so um 2013 zwei Jahre gepennt hat mit Fokus auf Konsolen und APUs und dem PC der ja bald tot ist nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit zukommen ließ in Sachen diskreter GPUs. In seinen Augen ist offenkundig das Gegenteil der Fall, mit höheren Auflösungen und VR mehr denn je. Am Ende geht es nur um die Inhalte und die Entwickler fokussieren sich nicht auf Produkte die kein Schwein nutzt (AMD Marktanteil im Arsch). Daher war der erste Punkt mit der Neugründung der "Radeon Technology Group" eine GPU zu schaffen die viel Rechenleistung für kleines Geld bietet um Marktanteile zurück gewinnen. Die RX480 mit der Polarix-GPU ist das Produkt dafür.

  • Crimson 16.7.2

    Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Highlights

    • The "compatibility mode" UI toggle was designed to reduce total power with minimal performance impact on AMD Radeon™ RX480 reference boards and has been made available to users in the Global Settings menu of Radeon Settings (first introduced in the previous Radeon Software Crimson Edition 16.7.1 driver). This toggle is in "off" by default.

    Fixed Issues

    • In the previous Radeon Software Crimson Edition 16.7.1 driver the "Restore Factory Defaults" option under Preferences of Radeon Settings Software would not set the "Compatibility Mode" UI toggle to its default "OFF" value.  This is fixed in the Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 driver. The "Restore Factory Defaults" options resets all Radeon Settings to their factory default values.

    Known Issues

    • A few game titles may fail to launch or crash if the AMD Gaming Evolved overlay is enabled. A temporary workaround is to disable the AMD Gaming Evolved "In Game Overlay".
    • Radeon™ Pro Duo may experience a black screen in Total War™: Warhammer with the games API set to DirectX®12 and V-Sync enabled.
    • DiRT™ Rally may experience flickering terrain in some races when the advanced blending option is enabled in the games settings page.
    • Some Overdrive settings may not appear in Radeon Settings for Radeon™ Fury X when in AMD Crossfire mode.
    • Dota™2 may crash when using the Vulkan™ API and the user changes resolutions or quality settings.
    • Battlefield™ 4 may experience crashes when using Mantle. As a work around users are suggested to switch to DirectX®11.
    • Need for Speed™ may experience flickering on some light sources in AMD Crossfire mode.
    • Frame Rate Target Control gaming profiles may fail to enable for some games.
    • Radeon Wattman may retain settings of an overclock after it has failed. If you have failed an overclock with a system hang or reboot make sure to use the "Reset" option in the Radeon WattMan settings page when the system has rebooted.
    • Low frame rate or stutter may be experienced Wolfenstein®: The Old Blood™ on Radeon™ RX 480.
    • Assassin's Creed® Syndicate may experience a game crash or hang when in game settings are set to high or greater.
    • Disabling AMD Crossfire mode on Radeon™ RX 480 may disable the device in Windows® Device Manager. A workaround is to reboot the system to re-enable the device.




  • bearbeitet Juli 2016
    Wer eine Stunde Zeit hat und absolut die beste Zusammenfassung der Technologie und einen Blick auf die Zukunft werfen will, muss sich das hier geben. Der Typ ist definitiv ein Abo wert:





    Die Zukunft in a Nutshell ist das Ende der Big-Chips. AMDs Vega wird der letzte sein. Was sie mit HBM angefangen haben, den Speicher direkt auf den Interposer zu packen werden sie mit Navi weiter fortsetzen, in dem sie sogar mehrere kleinere GPUs zusammen schalten, einfach weil es viel wirtschaftlicher ist.

    So lassen sich zum Beispiel aus einem Wafer etwa 91 Big-Chips fertigen (nVidia Titan), von denen jedoch über die Hälfte defekt sind. Der Titan ist "nur" 50% größer als die GTX 980, aber nur 25% schneller, doch kann man die Hälfte in der Produktion trotzdem wegschmeißen. So kommen dann auch diese Mondpreise zustande.

    Auf derselben Die-Fläche finden dagegen 142 GTX 980 Platz, 94 bleiben nutzbar übrig, also doppelt so viele verkaufbare Chips. Die nVidia-Chips dienen hier nur als plastisches Beispiel, grundsätzlich ist das für alle Chiphersteller dieselbe Problematik, weswegen sie sie immer nach noch kleineren Fertigungsstrukturen streben.

    Der Jaguar-Chip (PS4/Xbox One) von AMD in den Konsolen ist extrem groß, wird in gewaltigen Stückzahlen für Sony und Microsoft produziert und bietet obendrein eine extrem beschissene Marge. Man munkelt das auch Nintendo bei der nächsten Konsole auf AMD setzen wird. Hier liegt also AMDs Hauptmotivation.

    Nun müssen wir uns nichts vormachen, nahezu alle großen Titel erscheinen Plattformübergreifend und anhand der Zahlen von Blizzard, EA und Ubisoft machen die Konsolen rund 75% Marktanteil aus. 100% davon AMD. Da stellt sich natürlich die Frage welcher Entwickler überhaupt noch auf nVidia setzt und wieso diese Titel dann teilweise nur auf dem PC besser auf nVidia-Hardware laufen als auf AMD. Sinn ergibt es keinen. nVidia erkauft sich seinen Marktanteil am PC schlichtweg (GameWorks etc.), weil das alles ist was sie noch haben. Witzigerweise geht es dabei nicht nur bei AMD ums nackte überleben, auch für nVidia wird die Luft angesichts der Sachlage dünner. Denn ohne nVidia's Sponsoring läuft etwa "Quantum Break" auf einer AMD R9 390 60% schneller auf dem PC als auf einer eigentlich gleich schnellen nVidia GTX 970.

    AMDs Mantle welches in Direct12 und Vulkan mündete hatte nie das Ziel schnelle Hardware noch schneller zu machen, sondern mehr Performance aus der vorhandenen Basis zu ziehen, natürlich auch den eigenen CPUs, deren fünf bis sechs Jahre alte Architektur plötzlich unter DX12 wieder an Intel Anschluss findet. Weswegen eine bald fünf Jahre Radeon 7970 mit einem ebenso alten Bulldozer-CPU immer noch eine respektable FullHD-Gaming-Leistung bietet.  AMDs Zen-CPUs könnten unter DX12 erstmals seit über einem halben Jahrzehnt wieder mit Intel gleich oder sogar vorbei ziehen.

    AMDs Strategie ist daher gar nicht so unbeholfen wie sie nach außen wirkt. Manchmal dauert es einfach nur länger bis sie wirkt. Millionen von AMD-Chips rechnen in den beiden erfolgreichsten Konsolen. AMD-Marktanteil hier wie gesagt: 100%. Man sollte meinen das dies bei 100% der plattformübergreifenden Entwickler kaum anders sein kann.

    Die RX 480 dient zu nichts anderem als Marktanteile auf dem PC zurück zu gewinnen mit großer Leistung zu einem aggressiven Preis. Ob das angesichts nVidia's Dominanz (und Überlebenswillen) gelingt, bleibt abzuwarten.

    An der API-Front mit DX12 und Vulkan wird der Leistungsbedarf an der CPU-Seite zurück gefahren, statt nach immer mehr zu verlangen und die Grundlage für den Durchbruch von GPU-Parallelisierung gelegt. Letztlich mit einer Art von Virtualisierung wird der Anwendung ein beliebiger Pool aus mehreren (sogar unterschiedlichen!) GPUs präsentiert, wie dies Ashes of the Singularity bereits vorgemacht hat. So erreicht eine diskrete GPU zusammen mit einer CPU-integrierten bereits bessere Werte, ohne Mikroruckler wie einst unter DX11.



    Alles zusammen ergibt das doch ein schlüssiges Bild. Bleibt AMD zu wünschen das sie lang genug überleben das es so kommt und sie zur Abwechslung mal Geld damit verdienen.
  • Powercolor sorgt für den nächsten Skandal und verwechselt ein Pentagramm mit einem Hexagramm.



    Wird sicher ein Renner in Israel...
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